Ein vollkommener Moment

Heute war kein schöner Tag.
Ich war viel wütend, traurig, nachdenklich.
Die Sonne schien aber ich konnte es nicht genießen.

Und dann.
Die Abenddämmerung kommt.
Ein leichtes Sommergewitter setzt ein.
Ich verspüre Sehnsucht.
Fühle, dass mich in dem Moment nichts glücklicher machen könnte, als dies zu tun.
Ich lasse alles zurück.
Und gehe raus in den Sommerregen.
So wie ich bin.
Ich schließe die Augen.
Spüre, wie sanfte Regentropfen auf meinen Kopf fallen.
Höre, wie die Vögel friedlich zwitschern.
Und rieche diesen wunderbaren Geruch von Sommerregen und nassem Gras.
Und ich bin glücklich.
Ein vollkommener Moment.

7.4.09 20:45, kommentieren

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Alles geht kaputt

Ich glaub ich komme wieder auf den Blog-Geschmack.

Heute gehts dahin, wo wir hinziehen. Ich hab die Chance, mein neues Zimmer zu sehen. Und ich hab absolut keine Lust.
Ich weiß echt nicht ob ich mitsoll. Ich will mich da nicht mit beschäftigen. Ich will nicht ewig mit dem Markler diskutieren.
Aber wenn ich heut nicht mitkomme kann ich das Zimmer erst im Juli sehen. Wäre das so schlimm?
Ach ich weiß nicht.
Wie hab ich heute so schön gelesen?
JEDE ENTSCHEIDUNG IST EIN MASSENMORD AN MÖGLICHKEITEN.
Wie passend das doch ist.

Es sind Ferien!
Und ich hab so gar nichts zu tun.
Naja. Eigentlich doch.
Aber nur unschöne Dinge.
Ich kann meinen XXL-Schweinehund einfach nicht überwinden.

Noch 12 Tage!
Ich hab eine so unglaubliche Vorfreude, dass ich nicht weiß, wie ich diese 12 Tage überleben soll.
Ehrlich nicht.
Ich warte schon seit beinahe einem Jahr, und jetzt halte ich diese 12 Tage nicht mehr aus.

Ich möchte mal wieder ein Gedicht schreiben.
Aber ich weiß nicht über was.
Umzug?
Scheiß Thema.
IHN?
Noch beschisseneres Thema.
Sonstiges?
Ja man, was denn?!

Morgen muss ich bei der FSJ-Stelle anrufen.
Ich hab echt Angst, wirklich.
Und je länger ich warte, desto schlimmer wird es.
Ich hab schon viel zu lang gewartet.

Heute oder Morgen außerdem wieder Fahrstunden ausmachen.
Das hätte ich früher tun sollen.
Ich hoffe, mein Fahrlehrer killt mich nicht.

Wenn diese beiden Dinge nicht wären, könnte das Leben echt schön sein.

Alles geht kaputt, alles.
Und man steht hilflos daneben.
Und es bleibt einem nichts anderes übrig, als hilflos zuzusehen.
Und darauf zu warten, aus den Trümmern etwas neues zu bauen.
Aber dazu muss es erst ganz einstürzen.
Und das dauert lang, so verdammt lang.
Schonfrist?

Genug Psychogeschwafel.
Einfach nicht drüber nachdenken, nie.
Vermeidungstaktik.
Das ist die Sache mit etwas wissen, aber keine Gefühle haben.
Mir doch egal ob das krank ist.
Hauptsache es hilft.
Aber auf Dauer...?

6.4.09 10:00, kommentieren